Neue Blogadresse

So... mal wieder ist es Zeit für einen neuen Blog:

http://dreamer1988.wordpress.com/ 

8.12.07 19:33, kommentieren

Versunken im Tal der Menschen...

Es ist verrückt, fühle mich zurückgestoßen...
man könnte meinen, es ist das Dümmste, was ich schreiben kann, dass ich mich zurückgestoßen fühle, doch so ist. Stoße alle von mir... vielleicht ist es das Gefühl, was ich dabei von den jeweiligen personen aufsauge... Ob ich dessen fähig bin, wäre allerdings anzuzweifeln. (06.12.07)

Es ist wie immer, ich geh Freitag weg, bin um halb 8 im Bett, um 11Uhr wieder raus und los zum Putzen. Dort wird wiederholt, was am Abend zuvor passierte. Können wir bitte die Zeit zurückdrehen, so gute 14 Stunden?

Höre seit Kurzem wieder L'Âme Imortelle - Sometimes Love Is Not Enough. Es passte immer so perfekt zum Knilch.

"Sometimes love is not enough

We are still so different
Love doesn't conquer all
If we want to fly together
We are damned to fall."

Frage mich immer wieder, ob es die richtige Entscheidung war, damals auseinander zu gehen und doch weiß ich, dass es nicht anders gegangen wäre. Du siehst es anders, ich weiß.
Gerade gehen mir soviele Menschen durch den Kopf, die eine Zeitlang eine große Rolle in meinem Leben gespielt haben. Flo zieht mit Fabia zusammen, mit Pascal hab ich seit Frühjahr nicht mehr telefoniert, der Knilch...Wir werden wohl nie normal miteinander umgehen können. Ich vermiss ihn mal wieder, er könnte mir zwar nicht sagen, was mit mir los ist, aber er würde mir dabei helfen es herauszufinden. Er hat nie große Kommentare dazu abgegeben. Doch haben mich die Gespräche immer beruhigt, danach war ich einfach glücklich. Aber eine Stimme ist nicht alles, leider...Trau mich nicht dich anzurufen, hab Angst, dass es wieder alles komplizierter machen könnte und dass ich dich nicht mehr mag. Das ist doch krank, wenn man Angst hat, dass man seinen ehemaligen besten Freund nicht mehr mögen könnte.
Enno hab ich seit Jahren nicht mehr gesehen, das Kind müsste inzwischen über ein Jahr alt sein. Frag mich mal wer, was mich damals geritten hat.
Wen gibt es noch? Basti... kann man ihn dazuzählen? Er beschäftigt mich immernoch. Sehe ihn von Zeit zu Zeit... Ob im Fenster, ein Gesicht auf der Straße... Er kümmert sich nicht und ich weiß noch nichtmal, ob es mich stört. Es sollte mich ärgern, aber ich fühl mich leer. So wie immer... keine Ahnung von sich selbst. Vielleicht ist es ein guter Schutzwall, nicht zu wissen was mit einem los ist.

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"Denn Freunde gehn mir über alles-immer-
Ich werd immer fur dich sein -für immer-
Deep inside my heart -für immer-
V deep inside my heart -für immer-
Deep inside my heart -i see you and me

So lange Zeit
Sehn ich dich -Geborgenheit-
In Freiheit

Mut und kraft
Führen mich durch jeden Tag
Begleiten uns in tiefster Nacht
-bald geschafft !-

Ich würd mein Leben
Für dich geben -immer-
Werden alles überstehn -für immer-
Deep inside my heart -für immer-
Deep inside my heart -für immer-
Deep inside my heart ..."
(Doro - Für Immer)

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Kevin macht mir Gedanken, hab gestern nicht den Mut gefunden und immer dieser Blick... Habe ein schlechtes Gewissen, vielleicht weil ich mehr weiß als er: Dass ich nicht will.

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Nehmen wir Personen A, B, C, D, E

Person A kam, veränderte mich, ließ mich allein, musste wieder aufstehen um weiterzumachen, nun stand ich auf. Tat zwei Menschen weh, da kam Person B, veränderte mich, machte mich glücklich, lehrte mich neue Wege der Liebe, stieß mich wieder zu Boden und bin noch in der Hocke. Person A kommt wieder ins Spiel, versuchte mich auf zu heben. Ein wenig Erfolg, doch noch mehr Miserfolge...
Personen C, D und E kamen, versuchten mir die Hand zu reichen. Verweigerte sie, möchte aus eigener Kraft aufstehen, meine Orientierung finden.
Doch schaffe ich dies nicht allein, der Weg ist zu lang, um ihn allein zu gehen. Zuviele Blasen an den Füßen zwangen mich anzuhalten.
C: Es tut mir leid, ich war ehrlich und ich denke es geht dir nun gut.
D: Es tut mir leid, ich war ehrlich und verschwieg, hatte Angst du würdest es nicht verstehen. Wusste nicht, was es wird und bin noch hier und weiß es nicht.
E: Es tut mir leid, dein Geist ist nicht stark genug, deine Hand würde wieder zurückziehen... Du weißt nicht, auf was du dich eingelassen hättest.
Person A scheint mich nicht loszulassen, die eine Hand greift, die andere hält mich am Boden, fern von A. Welche ist die rechte? Welche die linke Hand? Welche die starke, welche die schwache?
D, ich kann es dir nicht sagen, du weißt wie ich ticke, du weißt, dass ich kompliziert bin und doch so einfach gestrickt. Vielleicht wie alle anderen sagen: komisch, anders. Mache keine leeren Versprechungen, sage lieber nichts, um dich bei mir zu halten und doch auf Abstand zu bleiben. Vielleicht wird der Tag kommen, an dem ich einreiße... Doch ist es nicht gewiss, dass er kommen wird, dass du es sein wirst, wann es sein wird...

Mad sagt (12:50):
zm merkt man das du sensible bist
dreamer sagt (12:51):
sagen wirs so, ich habe ein gutes gespür für gefühle anderer menschen, übertrag sie oft auf mich selbst, sauge sie sozusagen auf und bin leicht verletzlich, sobald ich mcih einen spalt geöffnet habe
dreamer sagt (12:53):
aber genug von mir, wie gehts dir denn nun?
Mad sagt (12:53):
es beweisst stärke sich zu öffnen, wissend das man verletzlich ist....  und noch mehr stärke braucht es wenn man schon verletzt wurde!
dreamer sagt (12:53):
wenn man denn diese stärke hat..
Mad sagt (12:54):
allein das versuchen beweisst stärke, aber manchmal fehlt einem die kraft, und nicht der wille

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Glaube mittlerweile gestern war ein kleiner Gefühls-/Eifersuchtsausrutscher, hoffe ich zumindest. Bin mir auch relativ sicher. Mal schauen, was dieser Abend bringt.
Vielleicht werd ich auch vorher vom Auto überfahren, fall die Treppe beim Putzen nachher(ja, heute zweimal) runter oder treffe den Mann meines Lebens, brenne mit ihm durch und lebe von morgen an in Irland...

1 Kommentar 8.12.07 13:25, kommentieren

Zukunft = Angst

Schonwieder spät, schonwieder in der Woche weniger als fünf Stunden Schlaf und schonwieder sitz ich doch noch hier und versuch etwas zu schreiben. Ich versuche weniger, mehr habe ich das Bedürfnis danach.

Ein unstillbarer Durst rennt in mir. Ich kann ihn nicht löschen. Bin ausgefüllt bis auf die letzte Sekunde und dennoch habe ich das Gefühl, ich müsse noch mehr machen. Schule kann mich nicht ausfüllen, meine Hobbies sind es auch nicht... Ich brauche meine Aufgabe. Meinen Sinn, warum es mich gibt. Ich muss diese Aufgabe erledigen und zwar jetzt und nicht irgendwann. Darf keine Zeit verbringen mit Dingen, die mich nur noch durstiger machen.
Wenn ich wüsste, welche diese sind und welche Aufgabe die meinige ist...
Fühle mich leer und nutzlos. An allem scheint der Sinn verloren gegangen zu sein.

Vielleicht ist es die Angst, bald kommen die Zeugnisse, sieht nicht ganz so rosig aus, wie ich es mir erhofft hatte. Man weiß es noch nicht, doch sind es nichtmal zwei Wochen, bis die Noten eingetragen sind, wir bekommen unserer Zettel, dass wir uns entscheiden, wo wir uns wie prüfen lassen. And I don't know anything... It's a fucking mass... Zwei Wochen, um die Unterschriften zu sammeln.
Was mach ich wenn ich es nicht schaffe? Wenn ich ein Jahr wiederholen müsste? Ich würds nicht tun, vielleicht will man mich zwingen, doch das geht nicht. Bin zu stolz und doch weiß ich nicht, was ich machen sollte. Ohne Abi hab ich keine Idee mehr für meine Zukunft. Es ist alles schon so vorgeschrieben, geplant und dieser Mensch war ich. Ich schrieb es mir vor, verbannte alle anderen Möglichkeiten. Nun sitz ich hier, mir fällt nicht ein, was ich machen soll. Habe Angst zu versagen und doch tu ich ncihts, was genau das aufhalten könnte. Ein Teufelskreis, den ich anhalten könnte, aber es aus welchen Gründen auch immer nicht tue.

Fühle mich dämlich, bin für mein Schicksal verantwortlich und gehe damit um, als wäre es ein Ball, den ich ersetzen könnte, falls er verloren geht.
So werfe ich es hoch und fange es wieder auf. Spiele, ohne Rücksicht auf Verluste.
Dummheit, ein anderes Wort fällt mir nicht ein.

Das wohl letzte Weihnachtsschulkonzert steht vor der Tür. Das Siebte.
Und nun habe ich es in sieben Jahren nicht geschissen bekommen, dass mein Freund dabei ist. Diese Feier bedeutet viel für mich. Es ist Klischee, mehr als das, traditionell und spießig. All das, was ich nicht mag. Und doch liebe ich dieses Gefühl da zu sitzen, den verschiedenen Vorführungen zu folgen, im Chor jedes Jahr die gleichen Lieder singen. Die Menschen, die ich kenne. Die Schule einfach anders als sonst. Freiwillig, warmherzig...
Ich habe es mir vorgestellt, vielleicht sollte es mir peinlich sein, vielleicht ist es mir sogar... doch habe ich mir oft vorgestellt, eine Person dabei zu haben, die mir viel bedeutet. Abgesehen von meiner Familie... Eine Person, der ich zeigen kann, wo ich 30 Stunden die Woche verbringe, wo ich soviele Freunde gefunden habe, was mich so geprägt hat. Wo ich mich wohlfühle, wo ich teilweise gerne hingeh. Ich mag meine Schule, sie hat Geschichte. "Eliteschule" hin oder her, soll man sagen was man will. Es ist die Schule, wo ich hinwollte, wo ich nicht wieder wegwollte und ich weiß, ich hätte mich woanders nicht so wohl gefühlt.
Sieben Jahre... für meine 19 Jahre Lebenserfahrung ist das eine ganze Menge. Werde melancholisch, warum? Wer weiß, verfolgt mich schon den ganzen Abend. Dieses Gefühl allein zu sein und nicht zu wissen, wo man hingehen soll, wenn der Weg gesperrt wird. "Aufgrund von Bodenschäden gesperrt"

Ich habe Angst...

5.12.07 01:30, kommentieren

Unfähig...

Das war das Wochenende?
Sovieles ist geschehen, auch, was nicht hätte geschehen sollen. Habe einen gesamten Eintrag von Freitagnacht deaktiviert. Wollte ihn nicht länger sehen, hielt ihn für unpassend. War an den Falken gerichtet, ich war sehr sauer auf dich, wohl auch enttäuscht. Du weißt, dass ich es nicht leiden kann, wenn man meint sich in bestimmte Dinge aktiv einzumischen. Wollte, dass du ihn in Ruhe lässt, habe dich drum gebeten und du hast diese Bitte nicht erhört.

Vielleicht stimmt es, dass es nicht geht. Nicht passt, nicht geschehen wird. Und ich muss zugeben, dass mein Bauch seit Montag nicht mehr viel mit mir spricht. Will es nicht wahrhaben, dass du schonwieder Recht hattest. Und ich werds auch nicht, vielleicht wird doch alles anders als gedacht.
Weiß mal wieder nicht, was man mir sagen möchte. Halte dir Ohren offen, doch alles ist still.

Werde meine romantischen Vorstellungen nicht los. Dass ein Mann einer Frau "den Hof macht" wird wohl doch nicht mehr geschehen und doch wäre es wohl das, mit dem man mich rumkriegt. Hofmachen und dabei interessant und ein klein wenig unnahbar wirken. Der hohe undurchschaubare Fels, den man geschafft hat zu besiegen. Ist das krank oder normal? Fällt es nicht zusammen?
Hm... mich berauschen so einige Vorstellungen und die gehört definitiv dazu, eine Überraschung, eine kreative Idee für ein Date, sich die ganze Nacht unterhalten und ein par liebevolle Streicheleinheiten. Was will Frau mehr? Und kein Mann begreift es. Ok, der Hampelmann. Allerdings bringt mir das bei ihm nicht viel, höchstens das man es noch weniger versteht, warum es so wenige gibt,  die sich wie er soviel Mühe geben.

Irgendwie kling ich wie eine alte alleingelassene Witwe, die auf ein neues Leben mit tollen neuen Männern hofft. Ha... Manchmal muss sowas sein.

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Sah dich noch in jener Nacht,
Saß dort, so hübsch gemacht.
"Lass uns gehen
und woanders stehen"

Legte mich nieder,
öffnetest das Mieder.
Lass mich fallen.
Zart, ohne Krallen
Deine Hände fassten.

2.12.07 23:09, kommentieren

Dieser Tag, diese Nacht...

Nebeneinander sitzen sie, auf dieser Bank, nah am See. Sie schweigen sich an, sehen sich an. Ist das der Punkt, an dem alles ein Ende und einen Anfang findet?
Trauer erfüllt ihre Gesichter. Dies ist der Zeitpunkt, an dem alles sein Ende findet.
Sie traute sich nicht zu sagen, was sie dachte. Mochte ihre Stimme nicht erheben und konnte es nicht. Zu tief saß der Schnitt in ihrer Brust, zu tief der Gedanke, den sie nicht auszusprechen vermochte.
Er wusste was er tat, was er sagte, was er ihr antat. Mochte nicht weiter reden, schottete sich ab, um von keines Leid zu erfahren.
Nun sitzen sie hier, einen Weg zu zweit gegangen und noch einen längeren Weg werden sie gehen, um wieder alleine laufen zu lernen.

 

Ist das der Tag? Ist das die Nacht?
Ist das der Weg, der alles vollbracht?
Ist das die Zeit, die dich gebracht,
Voll Antlitz du an mich gedacht?

Ist das mein Ziel,
Es meinem gefiel?
Werd laufen noch in dieser Stund'
Laufen, mein Ziel zu finden.
Lauf ohne Müh noch ein, zwei Meilen,
Laufen um dir entgegenzueilen.
Mein heimliches Ziel, mein Wunsch.

Aus den Augen ich dich nie verlor,
Immer auf der Suche nach dir.
Mein Ziel, mein Begierden.
Meine Freiheit,
Sie mit dir zu teilen ich vermag.

Zeig mir dein Gesicht,
Dich zu finden, ein Gedicht.
Werd dir beistehen,
Schwersten Wege, wir gemeinsam gehen.

So lass mich suchen, lass mich finden...

30.11.07 14:27, kommentieren

Erlebnisse an der Front...

Für eine Deutschstunde geschrieben, entstanden in zwei Minuten, also bitte nicht so kritisch sein:

Kurz und eng an der Front,
Arbeiten in Erd' und Dreck,
Machten uns krank,
Erst den Körper, dann den Geist.
Räder rollten,
Arme flogen.
Doch schon bald
Sonnenschein wird uns erfüllen.
Clownsgesichter, bemalt mit Schmutz!
"Heran! Heran!"
Auf und davon, der Wunsch ist da.
"Fort! Fort!"
Tief in uns der dumpfe Schrei...

1 Kommentar 29.11.07 17:18, kommentieren

In zwei geteilt...

Jammerlappen:

Krank sein ist scheiße. Ok, ich wollte immer mal wieder krank sein, das möchte ich ständig. Man kann mich für bekloppt halten. Doch wenn man dann wirklich krank ist, hat man einfach keine Lust mehr. Mein Schädel fühlt sich bei jeder Bewegung an, als würde er platzen, essen ist mehr ein Auftrag als Genuss, reden macht keinen Spaß und das bei einer diskutierfreudigen Person wie mir... Feiern gehen wird auch schlecht und das Wochenende ist so nah. Hoffe das Antibiotikum hilft, der Doktor behält recht und Freitag (sprich morgen) sollte es mir besser gehen. Warum sowas immer in den unpassensten Momenten? Mitten in der Klausurenphase... und dazu feiern Kira und Yasmin Samstag ihren Geburtstag, ich sollte Kiras Geschenk besorgen, hatte sogar ne richtig geile Idee. Hoffe, wenn ich nicht morgen wieder fit bin, dann wenigstens Samstag, damit ich noch alles besorgen kann.
Naja, glaub ich hab genug gejammert. Mein Vater hat immernoch kein Geburtstagsgeschenk von mir bekommen. Ehrlich gesagt, habe ich auch nicht das Bedürfniss danach. Er geht mir auf die Nerven, nicht nur irgendwie und irgendwann mal. Nein, kontinuierlich... Und das nervt mich noch am meisten, dass ich nichts zu seinen scheiß Sprüchen sagen kann, weil ich nur irgendwas daher flüstern würde, was eh kein Mensch versteht. Der totale Beschiss, ich sags euch.
Möchte ausziehen aus diesem Irrenhaus, ist doch kein Wunder, dass ich von Tag zu Tag gereizter werde. Dauerfolter und nichts anderes. Würd ihm gerne mal eine reinschlagen, hätte ich nicht doch noch irgendwo im Hinterkopf, dass er mein Vater ist.
Wobei ich mich oft frage, ob ich etwas von ihm geerbt habe. Gott steh mir bei und sag "nein". Damit möchte ich nicht sagen, dass er irgendetwas spezielles schlimmes macht.
Verbringe einen Tag mit meinem Vater und du hast das Gefühl, das Niveau ist das vom Ballermann. Dass du zwischendurch angebrüllt wirst von einem hochroten Kopf, der noch nicht mal recht hat. Ist dabei normal. Dass du angebrüllt wirst, obwohl du ihm gerade sagen willst: "ja, ich denke das nächste mal dran." und das noch nicht mal in einem patzigen Ton, ist normal. Dass du ihn gegen die Wand schlagen möchtest, weil er mal wieder dich und deinen Freund/in in den Dreck gezogen hat, obwohl er keinen kennt, weder Tochter/Sohn noch dessen Freund/in, ist normal. Bleibt die Frage offen, warum ich es so nah an mich ranlasse, dass ich diesen Sommer wegen so einem Scheiß, eine halbe Stunde geheult habe. Vielleicht macht es mich nur langsam wie alle anderen aus dieser Familie fertig. Und jeder geht dabei seinen eigenen Weg. Mein Bruder stumpft einfach mal ab, auf das Niveau meines Vaters. Meine Schwester landete beim Psychologen und meine Mutter... keine Ahnung, vielleicht ist sie der Engel unserer Familie, die sie zusammenhält, obwohl sie schon auseinander gefallen ist. Ich liebe meine Mutter, ebenso wie meine Schwester. Und obwohl ich oft daran zweifle, würde ich wahrscheinlich weinen, wenn mein Bruder oder mein Vater stirbt. Sie sind mir beide so fern, doch nur mein Bruder ist mir unbekannt.

Doch nun stop mit dem Rumgejammer.

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Alles scheint so wohl bekannt und gleichzeitig neu und fern. Es sind Wünsche, Reize... bestimmt von einer Hoffnung auf etwas besseres.

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"Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis."
(Woody Allen)

Diesen Spruch habe ich vor einiger Zeit schon entdeckt. Glaube ich habe noch nie einen passenderen gelesen. Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er noch nie Probleme damit hatte? Ich für meinen Teil schließe mich Woody Allen vollkommen an. Ob es nun vor einer Beziehung war oder in einer, in der dein Herz dir sagte: "Bleib" und dein Kopf erwiderte: "Geh, bevor es zu spät ist!" Ich sag euch eines: In diesem Falle hört auf einen Kopf. Man könnte meinen ich sei frustriert, aber jahrelange Erfahrungen machen einem etwas klar. Wenn du einigermaßen intelligent bist, höre immer auf deinen Verstand.
Nun kann ich selbst nicht von mir behaupten, dass es ich jemals getan habe. Mein Herz war oft zu stark und wenn es zu stark war und er sich nicht trennte, baute sich eine Art Schutzwall auf, wo ich alle Markel sah, all das, was mir nicht gefiehl, mich anekelte. Bis meine Gefühle darunter zu Grunde fielen. Doch dieses dauerte zwei Jahre, wenn man es von Anfang an nehmen wollte wohl eher 3 1/2. Eine lange Zeit, für einen so jungen Menschen. In Ordnung, ich gebs zu, ich bin frustriert. Denke oft drüber nach, was alles hätte anders sein können, wenn ich schon früher den Mumm gehabt hätte. Wenn ich auf meinen Verstand gehört hätte... ich würde nicht mehr als Idiot darstehen. Aber vielleicht sind genau das die Erfahrungen, die wir machen müssen...

29.11.07 13:50, kommentieren