Auf einem anderen Kontinent

So Leute, ich bin nun für 16 Tage auf und davon... werdet wohl das nächste mal am 10.11.07 was von mir hören.
dann werd ich berichten von kamerun und den weiten afrikas.

1 Kommentar 25.10.07 04:08, kommentieren

Verloren auf der Schiffschaukel...

Freimarkt, wohl das erste und letzte Mal für dieses Jahr da gewesen. Mit der Black Betty und ein par anderen unterwegs. Es war lustig. Medi, Ramon und Ilse sind sogar auch gekommen, die ich lang nicht mehr gesehen habe, außer Ilse auf dem Metalkonzert bei denen um die Ecke. Irgendwas misfällt mir an diesem Abend, ich weiß nicht was, aber es stört mich etwas. Mag daran liegen, dass wie immer meine Stimmung nach einer gewissen Zeit abfiel. Swen, Julius und Kai sind auch recht spät dazugekommen und sehr früh wieder gegangen. Was ich sehr schade fand...
Im Woodys war es auch noch lustig bzw. interessant. Ich war irgendwann ganz merkwürdig drauf, hab in einem Gang durch gezittert, vielleicht war es die Müdigkeit oder... man kann es sich denken.
Dazu schrieb ich dort schon etwas... Aber sobald ein Lied kam, was mich ausfüllte sozusagen wie zB Freiheit von Unheilig oder Junge von den Ärzten habe ich getanzt und es ging mir gut. Ich musste so lächeln, weil es mir gut ging. Doch war es vorbei, verging das Lächeln in einem Zug.

Und es endete wie immer, ich saß da, kaputt, müde und wartend auf die nächste Bahn. Ich kann nicht sagen, dass ich auf Grund großer Anstrengung müde war. Es war viel mehr meine Seele, die die gesamte Zeit schrie. Das ermüdet mehr als mancher Sport. Ich dachte über diesen Tag nach und über das Gefühl, dass er vielleicht nur ein par Meter von mir entfernt war. Ich wollte ihn sehen, doch wusste ich, dass es keine gute Idee wäre. Ich wusste, dass ich ihn liebe und ichwusste, dass ich glücklicher wäre, wenn ich ihn hassen könnte. Es ging nicht...
Es war ein netter Abend, ich habe mich drauf gefreut, doch überall wo ich hingeh spüre ich diesen Verlust, es fehlt einfach etwas und ich was. Da waren sie wieder, sie, die einen ablenken, hindern darüber nachzudenken. Ich möchte nicht reden...

Ich möchte keine One-Night-Stands, ich möchte keine Spielereien. Ich möchte jemanden, mit dem ich mich unterhalten kann, der mir dadurch wichtig wird... alles andere kommt später. Ich möchte jemand, der mir gerne zuhört, nicht so genervt ist, wie ich es wäre. Ich möchte jemand, der mir Halt geben kann. Der mir hilft mich selbst zu fangen und von vorne zu beginnen.

24.10.07 14:01, kommentieren

Die Angst vorm Glück...

"You shot me down bang bang...
I hit the ground bang bang...
My baby shot me down..."
(Nancy Sinatra - Bang bang)


Momentan ist wohl die Zeit in der alle Angst haben glücklich zu sein. Ich versteh es sogar, auch wenn ich jedem einzelnd einmal in den Hintern treten würde, damit sie ihre Angst ablegen und es endlich genießen.
Bedenket doch, dass es natürlich ist, dass ihr Angst habt. Ihr wurdet zu oft enttäuscht, getäuscht. Um es ohne wenn und aber hinzunehmen. Es ist eine reine Schutzmaßnahme. Ich kannte es, als ich mit Basti zusammen kam, ich hatte so große Angst, weil ich ans letzte Mal denken musste brauchte ich sehr lange um dem Gefühl zu vertrauen, der Person zu vertrauen und darauf, dass ich auch glücklich sein darf. Doch dann... alles fürn Arsch. Ich weiß, wielange es bei ihm gedauert hat, um diese Angst abzulegen und ich hatte sie immer in mir, bis zum Schluss. Als diese Angst bestätigt wurde...
Ich weiß, es ist nicht das ratgebende Beispiel, was ich mir wünschen würde. Andererseits denke ich, wäre vieles nicht so gewesen, wenn ich diese Angst hätte vergessen können und sie einfach nur genossen.
Ich glaube nicht, dass wir dann noch zusammen wären. Ich bilde es mir ein, aber ich weiß es besser... konfus? Definitiv.
Diese Angst vorm Glück existiert doch nur dadurch, weil wir Angst haben dieses Glück zu verlieren. Doch verlieren wir es nicht viel eher, wenn unsere Angst immer größer wird und wir diese Angst nicht mehr verstecken können?

Ich habe es verstanden, aber heißt das, dass ich es beim nächsten Male besser machen werde? Gewiss nciht, es wird schlimmer, das spüre ich. Und genau das macht mich traurig, ängstlich und wütend auf die Verursacher. Den einen liebe ich und dem anderen vertraue ich momentan viel zu sehr. Doch verrückter Weise, spür ich, dass ich ihm vertrauen kann. Ich weiß es, man mag sagen, dass ich es nicht wissen kann, doch ich weiß es. Glaubt mir jemand dass ich es weiß? Dass ich meine Hand ins Feuer dafür geben würde, weil ich mir so sicher bin? Ihr könnt mich für verrückt halten, bin ich wahrscheinlich auch, aber endlich bin ich mir einmal einer Sache sicher. Doch genau so sicher bin ich mir, dass er den Urstein für meine Angst vorm Glück gelegt hat. Es ist so paradox und damit komm ich nicht klar. Ich weiß nicht, was ich von mir halten soll...

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Gestern Abend hat mir vieles gezeigt, ich habe gespürt, dass es mir leichter fällt und ich es mehr genieße zur Zeit eine andere Person glücklich zu machen, als selbst glücklich zu sein. Genießen selbst glücklich zu sein ist momentan wohl auch etwas hinfällig. Vielleicht sollte ich mich einfach darauf konzentrieren, mich um andere zu kümmern. Es war schon immer ein Teil von mir, anderen Hoffnung zu geben, Ratschläge zu geben. Solange ich denken kann, kamen fast alle Freunde zu mir und fragten mich nach Rat, nach Hoffnung. Vielleicht ist es meine Natur und mein Weg selbst glücklich zu werden.

22.10.07 19:45, kommentieren

Ferne Wünsche

Es ist verrückt... ich lese einen Eintrag, höre Dinge und habe ein Lächeln im Gesicht, ich freu mich für ihn, auch für sie, obwohl ich sie noch nichtmal kenne. Aber ich habe ein gutes Gefühl dabei und das macht mich froh.
Auf der anderen Seite werd ich beim Lesen trauriger als sonst, es kommt wieder in meinen Kopf... wie war es noch, als wir zusammen waren. Wie war es als ich in seinen Armen lag, wie wohl hab ich mich gefühlt, wenn ich ihn sah? Ich weiß mittlerweile, dass es so oder so nicht gepasst hätte, ich wäre ihm so oder so zu nachdenklich, melancholisch... irgendwo ist er es auch, aber in den falschen Momenten oder im genau falschen Moment ist er es nicht. Schwierig... Ich weiß es, aber das heißt nicht, dass ich es wahrhaben kann bzw. will. Ich möchte ihn zurück, in meinen Armen halten und doch bin ich enttäuscht und weiß nicht... fühle mich verarscht... mal wieder. Es geht mir langsam auf den Keks, dieses Jahr war was zwischenmenschliche Beziehungen angeht einfach mal fürn Arsch. Ok, ich hatte meine bisher schönste Beziehung in diesem Jahr, die glücklichste und verliebteste Zeit seit langem, wenn überhaupt die schönste. Aber für diesen Schmerz den ich jetzt empfinde... ich bin nicht soweit um sagen zu können: "ich hatte eine schöne Zeit, die ich nicht mehr eintauschen möchte" Im Moment hätte ich diese Monate am liebsten gestrichen, hätte ihn nie kennengelernt, um nicht diesen Schmerz zu kennen.

Und nun gehts los... Niggi abholen, bin wahnsinnig müde. Aber es macht mich froh jemanden glücklich zu machen.

Bin immernoch müde und ich denke ich kann es mit schlafen nicht wett machen... Es ist was anderes, das mich so müde machen lässt.

 

21.10.07 23:09, kommentieren

Seesack packen...

Der Abend war mal fürn Arsch... Erstmal hatte ich absolut keine Lust wegzugehen. Tat es dann aber doch, man hat ja zugesagt und zu Hause sitzen kann auch deprimieren.
Nun ging ich also weg... keine Mensch da. Irgendwann nach ner halben Stunde bis Stunde kamen sie dann langsam angetrudelt. Wo ich gehofft, dass jemand kommt kam nicht, dafür viele andere. Das Problem an diesem Abend war wohl einfach, dass ich keine Lust zum Tanzen hatte. Ich habe mich/wurde dann dazu gezwungen. Es hat keinen Spaß gemacht, ich konnte mich einfach nicht amüsieren und mich fallen lassen. Alles fiel so schwer und ich war viel zu schlecht drauf, um es zu ändern.
Auf deutsch gesagt: Es ging mir beschissen und das macht mich so wütend. Wenn ich weggehe möchte ich Spaß haben, gut drauf sein... Pustekuchen. Und mich von irgendwelchen komischen Kerlen anbaggern zu lassen hatte ich auch keinen Nerv für. Abgesehen von dem einen, wahrscheinlich weil er nicht gebaggert hat, sondern ich mich zu der Gruppe an der Bar gestellt hatte und wir uns über Wacken und Musik unterhalten haben. Leider kamen sie wohl nicht aus Bremen und somit werd ich ihn auch nicht wiedersehen. Schade irgendwie, vorallem, dass ich immer nur die klugen Gedanken wie, wenn sie fragen, wo man denn heute also Samstag hingehen könnte, zu sagen: "Also ich geh ins Lagerhaus zur Metalparty, ist am Sielwall" Sage ich in meinem Wahn: "Hm... morgen ist Metalparty im Lagerhaus" und düse ab... nach ner Nummer fragen bin ich auch zu feige für und gegen drei sind sie schon gefahren und ich denke, ich hätt da noch "was rausschlagen" können, wenn ich nicht so dämlich gewesen wäre. Es waren endlich mal normale wirklich sehr nette und höfliche Kerle...
Naja, was solls. Für mich hat sich dann der Abend auf Grund meiner Laune und damit, dass der einzige, der mich interessiert hätte weg war, erledigt.

Glaub ich hab meine Kamera verloren!!! :'(

Auf dem Rückweg nach Hause bin ich malwieder eingeschlafen... Mir war wieder schlecht und meine Kehle schnürte sich zu. Ich war wieder kurz vorm Weinen. Ich weiß nicht warum, aber ich weiß nichts mehr, nur dass ich es nicht mehr will. Dieses sich nicht richtig freuen können, diese Angst vor Allem... ich bin müde, meines Lebens müde...
Wenn ich wenigstens schlafen könnte, aber das scheint mir versagt zu sein. Ich schlaf allein in meinem Bett nicht anders als unter Schmerzen ein, es klingt krank. Ist es wahrscheinlich auch... Aber es tut alles so wahnsinnig weh, sobald ich daliege sind die Bilder wieder da, die Bilder die ich nicht sehen möchte...

Bald bin ich weg... zwei Wochen, bzw. 16 Tage... Ich werd manch einen hier vermissen, aber ich hoffe, dass ich so auch zu Allem ein wenig Abstand gewinnen kann. Mich beschäftigt zur Zeit zuviel und ich weiß, dass ich mir darüber nicht im Klaren sein kann, wenn ich ein par Menschen immer wiedersehe...

Wie eine Pumpe, in der nichts ist... Es ist leer und dadurch pumpt sie wie wild, sucht nach Wasser aber da ist nichts, es fängt an zu quietschen und es scheint ihr weh zu tun...

20.10.07 14:14, kommentieren

Zweisame Einsamkeit...

Ist es der Alkohol, der aus mir spricht?
Fange an zu rätseln, lasse Leben nicht verbinden.
Denk an dich, fast jeden Tag.
Sehe dich so häufig in meinen Träumen.
Lass mich treiben, lass mich fallen
und kanns doch nicht.

Magen dreht sich Tag für Tag, besonders nach dir.
Jedes Mal ist es schlimmer,
bin ich nicht bereit dies zu tun?

Bin ich nicht bereit meine Leinen zu reißen?

Lass mich leben, lass mich treiben.
Fang mich auf, ich weiß du wirst da sein?

Was ist es? Dieses zweite ich, was mir sovieles voraus zu sein scheint?
Kann es nicht begreifen und liebe dies doch sehr.
Fühle mich allein und doch zu zweit.
Zweisame Einsamkeit?

Ist es möglich? Kann es wirklich sein?

19.10.07 22:34, kommentieren

Heuchelei an Bord...

Und er ist wieder da...
Warum lässt es mir keine Ruhe? Es ist wie wenn du im Auto sitzt, auf der Autobahn und da der Drang die Tür aufzumachen, ich weiß nicht warum, aber wahrscheinlich hat es jeder. Nur dass man es dort lässt, weil jemand verletzt werden könnte oder bla... keine Ahnung. Hier ist es genau so, nur dass wenn ich selbst zu schaden komme, wenn ich es tue. Das hält mich nicht ab...

Ich müsste wütend sein und irgendwelche Hassgefühle haben. Hab ich auch... manchmal und dann schau ich doch wieder auf seine Seite, die neuen Verlinkungen und zwei Minuten später ist er bei MSN online... ich kann es nicht lassen.
Ich fühle mich verarscht, belogen und betrogen.
Er hat mich angelogen und noch zwei Minuten davor meinte er, er wäre ehrlich gewesen...
Ich sage nicht, dass ich vielleicht alles richtig mache, oder wie man es machen sollte. Aber ich lüge ihn nicht an, wenn er fragt sage ich, dass ich mich ablenke, wenn er gefragt hätte, ob ich mit ihm schlafe hätte ich es ihm gesagt... nun musste er nicht mehr fragen. Ich habe ihn nie angelogen. Nie!

 

Hab ich ein Schild um den Hals,
das besagt: "Bitte verarsch mich!" ?

Habe dank Dennis ein fast vergessenes Lied wiederentdeckt. Es ist wahnsinn wie gut es passt... ich bringe das Lied mit drei Menschen in Verbindung. Denke die ersten beiden Strophen sind da mehr als eindeutig. Die letzte brachte mich zum Nachdenken...

"wenn ich alles vor mir seh
als ob es letzte Nacht gewesen, sternenklar
Deine Haut und Stolz bleibt mir schon lang nicht mehr
Ich gäbe alles für ein Zaubermittel her
Eins das dich mich lieben macht
Länger als nur eine Nacht
Doch meine Arme und die Nächte bleiben leer
Nur dieses eine mal noch schenk mir Kraft für einen neuen Tag

Will ich es greifen ist es schon nicht mehr da
Niemand war mir jemals ferner und so nah
Nicht mal Stille sagt wie tief
Wie ein ungeschickter Brief
Was zerbrach als ich in Deine Augen sah
Auch dieser Brief bleibt ungeschickt von mir

Ich breite meine Arme aus empfange Dich komm an mein Herz
Ich heile Dich laß einfach los und gib mir Deinen ganzen Schmerz
Renn einfach weg, lauf vor mir fort, lebe Dein Leben ohne mich
Wo immer Du auch hingehst wartet meine Liebe schon auf Dich"
(ASP - Wenn wir tanzen)


Ich möchte für dich da sein...
 
 

Frage mich, ob er es war. War er es? Bin ich es? Warst du es?
Ich weiß es nicht... Vielleicht war ich schon immer so, suche Gründe suche Schmerzen, suche Schmerzen, die meine Seele Ausdruck verleihen.

Möchte fliehen, möchte sehen. Hasse dieses Leben, die Heuchelei und liebe die Liebe mehr als das Leben selbst, doch wenn ich sie verabscheue. Als Heuchler sie beschreibe, ich geb mir Recht, ohne an andere Tage zu denken. Möchte fort, möchte nach Schottland, Irland, fern von allem Scheiß, von all dem Glück, das so unberührt scheint und doch unreal scheint.

"Ich weiß du kannst mich fliegen seh'n und
doch mit einem Wort zum Absturz zwingen
Machst mein Leben zum Kartenhaus
Und ziehst die unterste Karte raus"

(Silbermond - Kartenhaus)
 

19.10.07 17:34, kommentieren