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Bist du gekommen, mich zu befreien?
Bist du gekommen, mir einen neuen Weg zu weisen?

Ich bin gegangen mit Furcht,
geblieben mit Angst.
Schaue in die Zukunft voller Hoffnung.
Verdränge die Vergangenheit mit Pein.

Lebe um zu leben,
ein neues Leben zu begrüßen.
Ein Leben ohne Angst,
Ohne Pein und ohne Furcht.

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Welch ein Gefühl scheint in mir zu leben,
Einen Weg zu finden...
mich zu peinigen,
mich zu verwirren und ein Glück in mir zu suchen.
Vergaß die Tragik, vergaß die Wut.

Werde es besiegen,
ein lebtaglang verweisen.

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Habe ich genug gelernt? Habe ich ein neues Gefühl in mir entdeckt? Ein Gefühl von Sicherheit, Ruhe und Gewissheit?
Habe Angst vor gleichen Fehlern, sie nicht zu erkennen, zu verleugnen und am Ende allein zu stehen.

9.8.07 22:31, kommentieren

Geburtstag....

Nun bin ich seit zwei Tagen 19 und es fühlt sich absolut nichts danach an. Ich fühle mich immernoch zu jung für die Welt, zu unwissend und habe weder den Mut noch die Lust wirklich älter und damit reifer zu werden.
Diese kleinen Fehler, die man sich ab einem gewissen Alter nicht mehr erlauben kann. Warum eigentlich nicht? Weil man es besser wissen müsste? Weil man die meisten Fehler in seinen Teenagerjahren gemacht haben muss? Ich weiß nicht warum wieso weshalb und bin gerade vollkommen durcheinander, unfähig das zu schreiben, was in meinen Gedanken passiert. Nur ärgert es mich, dass auch ich zu den Personen gehöre, die sagen: "Das sollte man besser wissen in diesem Alter..." Und gleichzeitig stelle ich genau das in Frage.

Ich habe es immernoch nicht geschafft... Gestern wollte ich es endlich hinter mir haben und nun? Nichts hat sich geändert, vielleicht habe ich mir gestern auch nur eingeredet zu müde gewesen zu sein, auch wenn ich mich nicht mehr genau an das erinnere, was ich gesehen habe, was definitiv für meine Müdigkeit spricht. Und nun ärgere ich mich, dass ich mich nicht aufgerafft habe. Wovon ich rede? Wieder eine gute Frage... Ich weiß noch nicht, was ich damit anfangen werde, wenn ich es "geschafft" habe...

"Sold me, Hold me
Lost an eye
I feel it when you're watching time to time


Sold me, Hold me
Lost an eye
It blurs the line between the dead and I

I waste the days not tryin', dyin' is fine
Oooh, I don't mind
Descending motivation"
(Feff - Sold me) 

Ich fühl mich zur Zeit etwas leer. Wie wenn ich etwas verloren hätte, irgendwas fehlt. Ich hoffe ich finde es irgendwo wieder. Soweit weg kanns nicht sein, denn von zu Zeit ist es wieder zurückgekommen und dann gehts wieder.
Und schon ruft die Arbeit, ich hoffe ich finde heute noch Zeit mehr zu schreiben.

18.8.07 11:44, kommentieren

Gedankenverloren in Köln...

Und wieder zuhause... Ich war in Köln, mit ihm.
Es war an sich ganz nett, doch irgendwie war auch der Wurm drin. Ich versteh es nicht, würd es gern. Doch... wenn er es selbst nicht versteht, wie soll ich es begreifen?
Ich habe Angst, Angst, dass es etwas mit mir zu tun hat. Ich fühlte mich unwohl und konnte doch nichts dran ändern. Vielleicht schiebe ich Etwas zu schnell auf mich selbst, suche den Fehler bei mir. Es ist schwachsinnig und dennoch weiß ich es nicht und ach, keine Ahnung.
Ich habe mir die Tage zuviel Gedanken gemacht, vielleicht hatte ich auch einfach zuviel Zeit zum Nachdenken. Mir sind verschiedene Dinge bewusst geworden, die ich eventuell gar nicht wahrhaben will.
Ich habe wohl einfach zu große Angst vergangenes wiederholen zu lassen und damit mein ich nicht die Geschichte mit Timo.
Ich habe mit ihm gesprochen, aber er kann mir dabei wohl nicht helfen, obwohl er es am ehesten können müsste. Er weiß worum es unter Anderem geht... Es vermischen sich zuviele Dinge, zuviele Dinge prallen auf einmal auf mich ein, mit denen ich nicht umgehen kann.
Vielleicht will ich es noch nichtmal, vielleicht will ich einfach etwas, was es nicht gibt. Soetwas wie vollkommene Zufriedenheit.
Glückseligkeit. Habe in Köln den Film mit Will Smith gesehen, wo er sich von unten nach oben arbeitet. Habe vergessen, wie er heißt. Dort ging es auch um Glückseligkeit. Seitdem frage ich mich, ob es tatsächlich existiert, ob es in meinem Leben Existenz besitzen könnte.
Und ich meine, es gab Zeiten, in denen ich mich als vollkommen glücklich bezeichnen konnte, doch hielten diese Momente nur ein par Wochen, höchstens 1-2 Monate an. Kann ich meinem zukünftigen Leben entgegentreten, wenn ich nicht weiß, ob es mir jemals vollkommen gefallen kann?
Aber wahrscheinlich ist genau das die Aufregung, sozusagen die Spannung in einem Roman. Ist nicht jedes Leben sowieso nur ein einziges Buch? Der/Die Protagonist/in wird vorgestellt, das würde man wohl Geburt nennen. Ebenfalls erscheinen hier gleichzeitig die Personen, die einen wohl in den meisten Fällen am meisten beeinflussen. Sprich: die Eltern. Des weiteren geht es wohl vorerst etwas langsam und langweilig voran. Die Kinderzeit, vielleicht passieren ein par Dinge, die den Leser am Ball halten sollen. Nun kommen die Teenagerjahre, das erste Mal betrunken, das erste Mal Sex usw. man beobachtet ein ansteigende Spannung. Die ersten Dramen kommen zum Vorschein, große Liebes-/Kummer- und Verzweiflungszenen. Der/Die Protagonist/in scheint zu stürzen? Auf dem Höhepunkt des ganzen kommt die Heirat und das erste Kind. Und schon fällt die Spannungskurve ab und endet in einem schönem, aber traurigen Ende: Der/Die Protagonist/in stirbt.

Na, wenn das nicht ein Bestseller wird?

Nun brachte mich die Geschichte etwas vom eigentlichen Thema ab.
Ich habe Angst, Angst dass ich den Drang die Aufregung zu suchen nachgebe. Unzufrieden bin, weil ich die Tragik und die Spannung suche. Anstatt dem Friedlichen, Schönen, Nahbaren all meine Aufmerksamkeit schenke. Ich habe solange gesucht, nach Geborgenheit, Zuflucht und Verständniss. Ich denke ich habe es gefunden, jedoch fehlt mir Letzteres. Jedoch werde ich es vielleicht nicht finden können. Wer kann diese Ängste schon verstehen, die Sorgen, die Hemmungen und vorallem einige Reaktionen, wenn man es selbst nie durchgestanden hat. Diese Angst sich vollkommen fallen zu lassen, sich zu vergessen und sich nicht um morgen zu kümmern.

23.8.07 17:56, kommentieren

Wachsen, wachsen und vergessen?

Du hast es wieder gesagt... Seitdem wir auseinander gegangen sind hast du es nicht gesagt und nun rufst du an und es war wie immer... Wahrscheinlich wird mich nie jemand so nennen und es auch dürfen. Werden wir irgendwann wieder normal? Das Engelchen meint, es ginge dir gut. Du glaubst nicht wie sehr es mich freut. Es ist verrückt, aber mittlerweile geht es mir ohne dich sehr gut. Ich habe nicht mehr alle 2 Tage das Bedürfniss dich anzurufen, mit dir zu reden. Auch brauche ich nicht mehr Wissen, dass du soviel für mich empfindest. Ich brauchte es immer, um zu wissen nicht allein zu sein, wenn ich allein sein könnte.

Ich denke, ich bin ein großes Stück gewachsen.
Indem ich mir vorstellen kann, alleine glücklich zu sein. Und ich denke, dass muss man sein können, man muss es schaffen auch alleine zufrieden zu sein, um wirklich eine Beziehung führen zu können, um zu wissen, dass man die Person wirklich liebt, zu schätzen weiß und nicht nur, dass jemand da ist. Sollte man nicht erst von allen Dingen gelöst sein, um die Zukunft mit jemandem zu teilen? Sich neu zu orientieren? Gelöst sein ist wahrscheinlich der falsche Ausdruck, aber vielleicht versteht es ein Pirat.

Engelchen, du hattest Recht. Ich hab nicht weitergelesen... Ich wünschte mein Kopf wäre so hohl, dass ich das Buch einfach in mich hineinschieben könnte...

26.8.07 22:58, kommentieren