Ungewusst...

Die Seemetaphorik ist vorbei. Es ist eine neue Zeit gekommen, in der ich soiel mehr weiß und doch weniger als je zuvor.

Ich hab ein Mädchen gesehen, es saß dort auf der Bank und schaute ins Nichts... Man konnte nicht sagen, ob sie glücklich oder traurig war. Ich würde es als geteilt und doch neutral bezeichnen. Nun saß sie dort und dann und wann streifte ein Blatt ihre Brust. Sie spürte es, doch blieb sie unverändert sitzen. Nun saß sie da schon bald zwei Monate und war von Blättern fast versteckt, soviele waren es und sie blieb sitzen, wie am ersten Tag spürte sie dann und wann ein Blatt auf ihrer Brust und doch tat sie nichts.

 
Mann und Frau sahen sich an,
sagten viel und doch kein Wort.
Lebten Tag für Tag,
Diskussionen wurden geführt,
Lehren erteilt, Meinungen geäußert.
Sie sagten viel und doch kein Wort.


Kopf, Herz, Kopf, Herz...
Sagt es nichts, sagt er viel.
Sagt er wenig, sagt es nichts.

 
Idiot, Egoist, Schwein, Arsch und ein nettes Gesicht.
Mauerblümchen, Diplomatin, Pazifistin und ein ungerechtes Herz.

Bin verstummt und der Wunsch nach einem Schrei ist in Sichweite, gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite.

Traurigkeit übermannt die Sinne,
Gründe, die ich nicht kenne.
Fragen, die ich habe,
Nicht nenne, nicht kenne.

Frag mich oft wieso,
Dann die Antwort, die Fragen niederbrennt:
Es ist egal, weshalb.
Es ist wie es ist und es bleibt wie es ist,
Wenn ich nicht änder wie es ist.

Wenn ich den Versuch nicht niederlege zu verändern,
Was es gab, was es war, was es machte,
Wird es wissen, was es kann,
Was es machte, was es tat.
Wird mich fressen, mich werfen,
Die Gefühle sich verwehren...

21.11.07 01:47

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