Versunken im Tal der Menschen...

Es ist verrückt, fühle mich zurückgestoßen...
man könnte meinen, es ist das Dümmste, was ich schreiben kann, dass ich mich zurückgestoßen fühle, doch so ist. Stoße alle von mir... vielleicht ist es das Gefühl, was ich dabei von den jeweiligen personen aufsauge... Ob ich dessen fähig bin, wäre allerdings anzuzweifeln. (06.12.07)

Es ist wie immer, ich geh Freitag weg, bin um halb 8 im Bett, um 11Uhr wieder raus und los zum Putzen. Dort wird wiederholt, was am Abend zuvor passierte. Können wir bitte die Zeit zurückdrehen, so gute 14 Stunden?

Höre seit Kurzem wieder L'Âme Imortelle - Sometimes Love Is Not Enough. Es passte immer so perfekt zum Knilch.

"Sometimes love is not enough

We are still so different
Love doesn't conquer all
If we want to fly together
We are damned to fall."

Frage mich immer wieder, ob es die richtige Entscheidung war, damals auseinander zu gehen und doch weiß ich, dass es nicht anders gegangen wäre. Du siehst es anders, ich weiß.
Gerade gehen mir soviele Menschen durch den Kopf, die eine Zeitlang eine große Rolle in meinem Leben gespielt haben. Flo zieht mit Fabia zusammen, mit Pascal hab ich seit Frühjahr nicht mehr telefoniert, der Knilch...Wir werden wohl nie normal miteinander umgehen können. Ich vermiss ihn mal wieder, er könnte mir zwar nicht sagen, was mit mir los ist, aber er würde mir dabei helfen es herauszufinden. Er hat nie große Kommentare dazu abgegeben. Doch haben mich die Gespräche immer beruhigt, danach war ich einfach glücklich. Aber eine Stimme ist nicht alles, leider...Trau mich nicht dich anzurufen, hab Angst, dass es wieder alles komplizierter machen könnte und dass ich dich nicht mehr mag. Das ist doch krank, wenn man Angst hat, dass man seinen ehemaligen besten Freund nicht mehr mögen könnte.
Enno hab ich seit Jahren nicht mehr gesehen, das Kind müsste inzwischen über ein Jahr alt sein. Frag mich mal wer, was mich damals geritten hat.
Wen gibt es noch? Basti... kann man ihn dazuzählen? Er beschäftigt mich immernoch. Sehe ihn von Zeit zu Zeit... Ob im Fenster, ein Gesicht auf der Straße... Er kümmert sich nicht und ich weiß noch nichtmal, ob es mich stört. Es sollte mich ärgern, aber ich fühl mich leer. So wie immer... keine Ahnung von sich selbst. Vielleicht ist es ein guter Schutzwall, nicht zu wissen was mit einem los ist.

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"Denn Freunde gehn mir über alles-immer-
Ich werd immer fur dich sein -für immer-
Deep inside my heart -für immer-
V deep inside my heart -für immer-
Deep inside my heart -i see you and me

So lange Zeit
Sehn ich dich -Geborgenheit-
In Freiheit

Mut und kraft
Führen mich durch jeden Tag
Begleiten uns in tiefster Nacht
-bald geschafft !-

Ich würd mein Leben
Für dich geben -immer-
Werden alles überstehn -für immer-
Deep inside my heart -für immer-
Deep inside my heart -für immer-
Deep inside my heart ..."
(Doro - Für Immer)

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Kevin macht mir Gedanken, hab gestern nicht den Mut gefunden und immer dieser Blick... Habe ein schlechtes Gewissen, vielleicht weil ich mehr weiß als er: Dass ich nicht will.

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Nehmen wir Personen A, B, C, D, E

Person A kam, veränderte mich, ließ mich allein, musste wieder aufstehen um weiterzumachen, nun stand ich auf. Tat zwei Menschen weh, da kam Person B, veränderte mich, machte mich glücklich, lehrte mich neue Wege der Liebe, stieß mich wieder zu Boden und bin noch in der Hocke. Person A kommt wieder ins Spiel, versuchte mich auf zu heben. Ein wenig Erfolg, doch noch mehr Miserfolge...
Personen C, D und E kamen, versuchten mir die Hand zu reichen. Verweigerte sie, möchte aus eigener Kraft aufstehen, meine Orientierung finden.
Doch schaffe ich dies nicht allein, der Weg ist zu lang, um ihn allein zu gehen. Zuviele Blasen an den Füßen zwangen mich anzuhalten.
C: Es tut mir leid, ich war ehrlich und ich denke es geht dir nun gut.
D: Es tut mir leid, ich war ehrlich und verschwieg, hatte Angst du würdest es nicht verstehen. Wusste nicht, was es wird und bin noch hier und weiß es nicht.
E: Es tut mir leid, dein Geist ist nicht stark genug, deine Hand würde wieder zurückziehen... Du weißt nicht, auf was du dich eingelassen hättest.
Person A scheint mich nicht loszulassen, die eine Hand greift, die andere hält mich am Boden, fern von A. Welche ist die rechte? Welche die linke Hand? Welche die starke, welche die schwache?
D, ich kann es dir nicht sagen, du weißt wie ich ticke, du weißt, dass ich kompliziert bin und doch so einfach gestrickt. Vielleicht wie alle anderen sagen: komisch, anders. Mache keine leeren Versprechungen, sage lieber nichts, um dich bei mir zu halten und doch auf Abstand zu bleiben. Vielleicht wird der Tag kommen, an dem ich einreiße... Doch ist es nicht gewiss, dass er kommen wird, dass du es sein wirst, wann es sein wird...

Mad sagt (12:50):
zm merkt man das du sensible bist
dreamer sagt (12:51):
sagen wirs so, ich habe ein gutes gespür für gefühle anderer menschen, übertrag sie oft auf mich selbst, sauge sie sozusagen auf und bin leicht verletzlich, sobald ich mcih einen spalt geöffnet habe
dreamer sagt (12:53):
aber genug von mir, wie gehts dir denn nun?
Mad sagt (12:53):
es beweisst stärke sich zu öffnen, wissend das man verletzlich ist....  und noch mehr stärke braucht es wenn man schon verletzt wurde!
dreamer sagt (12:53):
wenn man denn diese stärke hat..
Mad sagt (12:54):
allein das versuchen beweisst stärke, aber manchmal fehlt einem die kraft, und nicht der wille

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Glaube mittlerweile gestern war ein kleiner Gefühls-/Eifersuchtsausrutscher, hoffe ich zumindest. Bin mir auch relativ sicher. Mal schauen, was dieser Abend bringt.
Vielleicht werd ich auch vorher vom Auto überfahren, fall die Treppe beim Putzen nachher(ja, heute zweimal) runter oder treffe den Mann meines Lebens, brenne mit ihm durch und lebe von morgen an in Irland...

8.12.07 13:25

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